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Modalverben (Modal verbs) — Erklärung und kostenlose Übungen

Erklärung, Beispiele und 6 kostenlose Übungen zum Thema Modalverben — ohne Anmeldung, direkt im Browser.

Modalverben im Englischen — worum geht es?

Modalverben (modal verbs) wie can, must, should verändern die Bedeutung eines Verbs — sie drücken Fähigkeit, Erlaubnis, Pflicht oder Rat aus. Nach ihnen steht immer der Infinitiv ohne to.

Die wichtigsten Regeln

Beispiele

Die wichtigsten Modalverben im Überblick

Jedes Modalverb hat seine eigene Bedeutung und steht immer mit dem Infinitiv ohne to.

must vs have to — der Unterschied

Beide bedeuten „müssen“, aber sie zeigen, woher die Pflicht kommt.

mustn't vs don't have to — Verbot vs. keine Pflicht

Diese beiden sehen ähnlich aus, bedeuten aber fast das Gegenteil — der klassischste Fehler bei Modalverben.

Ersatzformen für fehlende Zeiten

Modalverben haben keine eigene Zukunfts- oder Infinitivform — dafür gibt es Ersatzformen.

Vermutungen ausdrücken: may, might, could, must, can't

Modalverben drücken auch aus, wie sicher man sich über etwas ist — von ziemlich sicher bis unmöglich.

Typische Fehler

Fast alle Fehler entstehen, weil Modalverben wie normale Verben behandelt werden.

Übung 1 — Grundbedeutungen

can/must/should/may — die richtige Bedeutung wählen.

She speak three languages.
You wear a helmet — it's the law.
You look ill. You see a doctor.
It rain later — the sky is grey.
I open the window, please?

Übung 2 — mustn't vs don't have to

mustn't = verboten. don't have to = nicht nötig, aber erlaubt.

You smoke here — it's forbidden.
You come to the party — it's optional.
Visitors touch the paintings.
You bring your own lunch — the school provides one.
Students use phones during the exam.

Übung 3 — Ersatzformen

be able to, have to, be allowed to — für Zeiten ohne eigene Modalform.

I will help you tomorrow.
I leave early yesterday because of an appointment.
We were leave early yesterday.
She hasn't finish the report yet.
After the exam, we will relax.

Übung 4 — Vermutungen & Fehler erkennen

must/might/can't für Vermutungen — und typische Fehler bei Modalverben.

The lights are on — someone be home.
That be true — I saw it happen myself.
✗ oder ✓? „She can to swim very well.“
✗ oder ✓? „He cans speak French.“
✗ oder ✓? „I will can help you tomorrow.“

Häufige Fragen

Was steht nach einem Modalverb?
Immer der Infinitiv ohne to: „She can swim“, „You must go“, „He should try“ — nie „to swim“, „to go“ nach dem Modalverb selbst.
Bekommen Modalverben ein -s in der 3. Person Singular?
Nein — anders als normale Verben bleiben Modalverben in allen Personen gleich: „He can“, „She must“, nie „He cans“ oder „She musts“.
Was ist der Unterschied zwischen must und have to?
Beide bedeuten „müssen“, aber must drückt eine Pflicht aus, die vom Sprecher selbst kommt („I must call my mother“), während have to eine von außen kommende Regel beschreibt („I have to wear a uniform at work“). Im Alltag werden beide oft austauschbar benutzt.
Was ist der Unterschied zwischen mustn't und don't have to?
mustn't bedeutet verboten: „You mustn't smoke here.“ don't have to bedeutet, dass etwas nicht nötig, aber trotzdem erlaubt ist: „You don't have to come — it's optional.“ Die beiden sehen ähnlich aus, bedeuten aber fast das Gegenteil.
Wie bildet man die Zukunft oder Vergangenheit von can und must?
Mit Ersatzformen, weil Modalverben keine eigene Zukunfts- oder durchgehende Vergangenheitsform haben: can → be able to („will be able to“, „was able to“), must → have to („had to“). Zwei Modalverben direkt hintereinander („will can“) gibt es nicht.
Wie drückt man mit Modalverben eine Vermutung aus?
must für eine fast sichere Schlussfolgerung („That must be his house“), may/might/could für etwas Mögliches, aber Unsicheres („It might rain“), und can't für etwas fast Unmögliches („That can't be true“).

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