Präpositionen (Prepositions) — Erklärung und kostenlose Übungen
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Englische Präpositionen — worum geht es?
Präpositionen wie in, on, at sagen, wo etwas ist, wann etwas passiert oder wohin sich etwas bewegt. Im Deutschen funktionieren Präpositionen ähnlich — aber die Zuordnung ist oft eine andere.
Das ist der Grund, warum Präpositionen für deutsche Lernende zu den häufigsten Fehlerquellen gehören: „am Montag“ heißt on Monday, nicht at Monday. „Im März“ heißt in March, nicht on March. Und „an der Bushaltestelle“ heißt at the bus stop, obwohl man an sagt.
Es gibt keine einfache Übersetzungsregel — man muss sich die Fälle merken. Die gute Nachricht: Es gibt ein paar klare Muster, und mit etwas Übung sitzen sie.
Die wichtigsten Regeln
- in = innen, umschlossen — in the room, in March, in the morning.
- on = auf einer Fläche / an einem Tag — on the table, on Monday, on the wall.
- at = an einem Punkt / zu einer Uhrzeit — at the station, at 3 o’clock, at the weekend (BrE).
- to = Richtung/Ziel — go to school, drive to Berlin.
- into = hinein — walk into the room.
- from = Herkunft/Ausgangspunkt — come from Germany, from Monday to Friday.
- Nach home steht kein to — „I go home“, nicht „I go to home“.
- Nach arrive steht at (Punkt) oder in (Stadt/Land) — nie to.
Beispiele
- The book is on the table. — Fläche
- She lives in Berlin. — Stadt
- The meeting is at 3 o’clock. — Uhrzeit
- I was born in July. — Monat
- We have English on Tuesdays. — Wochentag
Präpositionen des Ortes — in, on, at
Die drei wichtigsten Ortspräpositionen folgen einer einfachen Logik: in = drinnen, on = auf einer Fläche, at = an einem Punkt.
- in — umschlossen: in the box, in the car, in the water, in London, in Germany.
- on — auf einer Fläche: on the table, on the wall, on the floor, on page 5.
- at — an einem Punkt: at the bus stop, at the door, at school, at the top.
- in für Länder/Städte, at für Gebäude/Treffpunkte: in Paris, aber at the airport.
- Achtung: at school / at home / at work — ohne Artikel, weil es um die Funktion geht, nicht den Ort.
Präpositionen der Zeit — in, on, at
Dieselben drei Wörter gelten auch für die Zeit, mit einer klaren Faustregel: at für Uhrzeiten, on für Tage, in für längere Zeiträume.
- at — Uhrzeit / kurzer Moment: at 5 o’clock, at noon, at night, at Christmas.
- on — Tag / Datum: on Monday, on 5th March, on my birthday, on Christmas Day.
- in — Monat / Jahr / Jahreszeit / Tageszeit: in March, in 2024, in summer, in the morning.
- Ausnahme: at night, aber in the morning / afternoon / evening.
- Kein in/on/at vor this, last, next, every: „I saw her last Monday“ (nicht on last Monday).
Präpositionen der Richtung und Bewegung
Wenn es um Bewegung geht, benutzt man andere Präpositionen als bei festen Orten.
- to — Richtung/Ziel: go to school, walk to the park, fly to London.
- into — hinein (Bewegung von außen nach innen): walk into the room, jump into the water.
- out of — heraus: get out of the car, run out of the building.
- onto — drauf (auf eine Fläche): climb onto the roof, put it onto the shelf.
- through — durch / hindurch: walk through the park, drive through the tunnel.
- along — entlang: walk along the river.
- across — über / hinüber: swim across the river, walk across the street.
- ✗ „I go to home.“ → ✓ „I go home.“ — nach home steht kein to.
Verb + Präposition — feste Verbindungen
Viele englische Verben haben eine feste Präposition, die man auswendig lernen muss — eine Übersetzung aus dem Deutschen hilft hier selten.
- listen to — „Hör mir zu“ = Listen to me. (nicht listen me)
- wait for — „Warte auf mich“ = Wait for me. (nicht wait on me)
- depend on — „Es kommt darauf an“ = It depends on the weather.
- look at — „Schau dir das an“ = Look at this. (nicht look this)
- think about — „Denk darüber nach“ = Think about it.
- apologise for — „Sich entschuldigen für“ = Apologise for the mistake.
- arrive at / in — at für Punkte (at the station), in für Städte/Länder (in London) — nie to.
Typische Fehler deutscher Lernender
Die meisten Fehler entstehen, weil man die deutsche Präposition eins zu eins übersetzt — das funktioniert fast nie.
- ✗ „I go to home.“ → ✓ „I go home.“ — nach home kein to.
- ✗ „I arrive to the hotel.“ → ✓ „I arrive at the hotel.“
- ✗ „At Monday we have English.“ → ✓ „On Monday we have English.“ — Tage immer on.
- ✗ „She was born on July.“ → ✓ „She was born in July.“ — Monate immer in.
- ✗ „I’m interested for music.“ → ✓ „I’m interested in music.“
- ✗ „It depends from the weather.“ → ✓ „It depends on the weather.“
- ✗ „Listen ∅ me!“ → ✓ „Listen to me!“ — listen braucht immer to.
Häufige Fragen
- Wann benutzt man in, on und at auf Englisch?
- Für Orte: in = drinnen/umschlossen, on = auf einer Fläche, at = an einem Punkt. Für Zeit: at = Uhrzeit, on = Tag/Datum, in = Monat/Jahr/Tageszeit.
- Was ist der Unterschied zwischen in und at?
- In betont, dass man innerhalb von etwas ist: in the room, in Berlin. At markiert einen Punkt oder Treffpunkt: at the bus stop, at school. Bei Städten und Ländern steht immer in: in London, in Germany.
- Warum heißt es on Monday, aber in March?
- Tage gelten als einzelne Punkte auf einer Fläche (wie im Kalender) → on. Monate und Jahreszeiten sind längere Zeiträume → in. Die Regel: at = Uhrzeit, on = Tag, in = alles Längere.
- Heißt es arrive at oder arrive to?
- Nie to. Arrive at für einen Punkt (at the station), arrive in für eine Stadt oder ein Land (in London). Das ist ein typischer Fehler, weil im Deutschen „ankommen in“ steht.
- Warum sagt man I go home ohne to?
- Weil home in dieser Wendung als Adverb funktioniert (ähnlich wie here und there). Man sagt go home, come home, get home — aber at home, wenn man dort ist.
- Gibt es eine einfache Regel für englische Präpositionen?
- Leider nein — die Zuordnung zwischen deutschen und englischen Präpositionen ist unsystematisch. Die Faustregel at = Punkt, on = Fläche, in = Raum hilft für Orte. Für Verb+Präposition-Verbindungen muss man die häufigsten als feste Paare lernen.