Auf einen Blick / At a glance

Free Abitur English practice pack: mediate a German text on media's impact on society into English, exam-style with guided support.

Niveau / Level
B2–C1 (GER/CEFR)
Für / For
Abitur
Fertigkeiten / Skills
Leseverstehen / Reading, Schreiben / Writing
Schwerpunkt / Focus
Mediation
Aufgaben / Tasks
5
Kosten / Cost
kostenlos, ohne Anmeldung / free, no sign-up
Mediation task: You are contributing to your school's English-language blog. Read the German article below and convey its relevant content in English (about 100–150 words) for your international readers.
📘 Reference Guide: Mediation Strategies
Select, don't translate everything — only convey content relevant to the task, not every sentence.
Paraphrase, don't translate word-for-word — express the meaning naturally in English.
German: "Viele stellen ihre Karriereziele infrage." → English: "Many are reconsidering their career goals" (not "put their career goals into question").
Match the register to the task — a school blog needs clear, engaging, semi-formal English.
Avoid Germanisms — watch out for direct translations that sound unnatural in English.
Add brief explanations for culture-specific terms where the target audience might not know them.

Exercise 1 · Select Relevant Information

Read the German article. Classify each point below as Relevant (should be included) or Not relevant (can be left out for this task).

💡 Prüfungstipp / Exam tip: Skim the whole German text and note what the task actually needs before you write a single English sentence — mediation loses points for including content irrelevant to the target reader, not for leaving it out.

Der Feed, der niemals schläft: Wie soziale Medien das amerikanische Nachrichtenverhalten verändert haben

Vor zwanzig Jahren bezog der durchschnittliche Amerikaner seine Nachrichten aus wenigen Abendsendungen und einer gefalteten Zeitung. Wo informieren Sie sich heute – und können Sie sich ehrlich erinnern, wann Sie zuletzt nur einmal am Tag Nachrichten gecheckt haben? Für die meisten Menschen lautet die Antwort: nie.

Ein Beispiel ist Jordan Mills, ein neunzehnjähriger Student aus Atlanta. Er greift innerhalb von neunzig Sekunden nach dem Aufwachen zu seinem Handy, scrollt vor dem Frühstück durch sechs verschiedene Nachrichten-Apps und schätzt, dass er über 200 Schlagzeilen sieht, bevor sein erster Kurs überhaupt beginnt. Er gibt selbst zu, von Informationen erschöpft zu sein, die er nie angefordert hat.

Er ist damit nicht allein. Eine Umfrage des Pew Research Center vom August 2025 ergab, dass 86 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner zumindest manchmal Nachrichten über Smartphone, Computer oder Tablet beziehen und 53 Prozent zumindest manchmal über soziale Medien.

Medienunternehmen behaupten, sie würden lediglich die Nachfrage bedienen. Kritiker entgegnen, dass sie diese Nachfrage selbst geschaffen haben. Dem Algorithmus ist es egal, ob eine Schlagzeile informiert oder lediglich aufregt – wichtig ist nur, dass man weiterscrollt. Aufmerksamkeit, einst freiwillig gegeben, ist heute die wertvollste Währung Amerikas.

Wie man diese Entwicklung auch bewertet: Der Feed schläft nie – und zunehmend schlafen auch wir immer weniger.

Exercise 2 · Choose the Register

For a school blog, choose the more appropriate English phrasing.

Exercise 3 · Match Paraphrases

Match each German phrase from the article to its best natural English paraphrase.

Exercise 4 · Avoid Germanisms

Choose the version that avoids a "Germanism".

Exercise 5 · Write a Full Mediation

Now complete the full mediation task: convey the relevant content of the German article in English (100–150 words) for your school's English-language blog.

📄 Read the article again

Vor zwanzig Jahren bezog der durchschnittliche Amerikaner seine Nachrichten aus wenigen Abendsendungen und einer gefalteten Zeitung. Heute checken die meisten Menschen Nachrichten den ganzen Tag über.

Jordan Mills, ein neunzehnjähriger Student aus Atlanta, greift innerhalb von neunzig Sekunden nach dem Aufwachen zu seinem Handy und sieht über 200 Schlagzeilen, bevor sein erster Kurs beginnt.

Eine Pew-Umfrage von 2025 ergab, dass 86 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner zumindest manchmal Nachrichten über Smartphone, Computer oder Tablet beziehen und 53 Prozent zumindest manchmal über soziale Medien.

Medienunternehmen behaupten, sie würden die Nachfrage bedienen; Kritiker sagen, sie hätten die Nachfrage selbst geschaffen, da Algorithmen auf Aufmerksamkeit statt Information ausgelegt sind.

Der Feed schläft nie – und zunehmend schlafen auch wir immer weniger.

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